Ferrari SF90: Stradale, Spider und XX erklärt

ferrari sf90

Wer sich für einen Ferrari SF90 interessiert, steht schnell vor einer ungewöhnlichen Frage: Welches Modell passt eigentlich zum eigenen Anspruch? Der SF90 Stradale ist bereits ein 1.000-PS-Hybrid-Supersportwagen, der SF90 Spider kombiniert diese Leistung mit einem versenkbaren Hardtop, und der SF90 XX Stradale geht noch deutlich stärker in Richtung Rennstrecke.

Gerade deshalb reicht es nicht, nur auf PS-Zahl und Höchstgeschwindigkeit zu schauen. Beim Ferrari SF90 spielen Antrieb, elektrische Unterstützung, Allrad, Aerodynamik, Gewicht, Ausstattung und natürlich der Preis eine wichtige Rolle. Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt können Ausstattung und Kilometerstand einen erheblichen Unterschied machen.

In diesem Artikel geht es deshalb nicht nur um technische Daten. Wir schauen uns den Ferrari SF90 Stradale, den Ferrari SF90 Spider und den extremen SF90 XX Stradale im direkten Zusammenhang an. Außerdem erklären wir, worauf man beim SF90 Preis achten sollte und warum die offiziellen Basisdaten bei einem individuell konfigurierten Ferrari nicht automatisch dem tatsächlichen Kaufpreis entsprechen.

Was ist der Ferrari SF90?

Der Ferrari SF90 Stradale wurde 2019 vorgestellt und markierte für Ferrari einen wichtigen Schritt in Richtung elektrifizierter Hochleistungsfahrzeuge. Es handelt sich um einen Plug-in-Hybrid mit einem 4,0-Liter-V8-Biturbo und drei Elektromotoren.

Der Verbrennungsmotor leistet 780 PS. Zusammen mit den Elektromotoren erreicht das System eine maximale Gesamtleistung von 1.000 PS. Zwei Elektromotoren sitzen an der Vorderachse, ein weiterer arbeitet im hinteren Bereich zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe.

Damit besitzt der SF90 einen elektrifizierten Allradantrieb. Ferrari gibt für den SF90 Stradale 0 bis 100 km/h in 2,5 Sekunden, 0 bis 200 km/h in 6,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h an.

Das Interessante daran ist jedoch nicht allein die Beschleunigung. Die elektrische Vorderachse kann das Ansprechverhalten beim Herausbeschleunigen aus Kurven verändern und hilft dabei, die enorme Systemleistung kontrollierbar auf die Straße zu bringen.

Ferrari SF90 Stradale: Was macht ihn besonders?

Der Ferrari SF90 Stradale ist die klassische Coupé-Version der Baureihe. Sein Konzept verbindet einen leistungsstarken V8 mit einem ausgeklügelten Hybridsystem.

Die wichtigsten Eckdaten sind:

  • 4,0-Liter-V8 mit Biturboaufladung
  • 780 PS aus dem Verbrennungsmotor
  • insgesamt 1.000 PS Systemleistung
  • drei Elektromotoren
  • elektrischer Allradantrieb
  • 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
  • 0–100 km/h in 2,5 Sekunden
  • 0–200 km/h in 6,7 Sekunden
  • 340 km/h Höchstgeschwindigkeit

Ferrari entwickelte den SF90 nicht einfach als normalen V8 mit zusätzlicher Batterie. Die Elektrifizierung wurde vielmehr in das gesamte Fahrzeugkonzept integriert. Die Elektromotoren übernehmen dabei nicht nur die Aufgabe, Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.

Sie unterstützen vor allem die Performance.

Vier Fahrmodi für unterschiedliche Situationen

Ein interessanter Punkt im Alltag ist das eManettino-System. Der Fahrer kann zwischen vier grundlegenden Betriebsarten wählen:

  1. eDrive – elektrisches Fahren steht im Vordergrund.
  2. Hybrid – das Fahrzeug entscheidet stärker selbst über die optimale Nutzung des Antriebs.
  3. Performance – der Verbrennungsmotor bleibt aktiv und die Technik wird auf sportliches Fahren ausgerichtet.
  4. Qualify – maximale Performance steht im Mittelpunkt.

Das zeigt eine Besonderheit des SF90: Er ist nicht nur ein Auto für maximale Beschleunigung. Das Antriebssystem kann je nach Situation sehr unterschiedlich reagieren.

Ferrari SF90 Preis: Was kostet ein SF90?

Die Frage nach dem Ferrari SF90 Preis lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten.

Der Grund ist die umfangreiche Individualisierung. Bei einem Ferrari können Sonderausstattungen, Carbon-Komponenten, spezielle Lackierungen, Felgen, Innenraumvarianten und weitere Optionen den Endpreis erheblich verändern.

Deshalb sollte man zwischen drei Preisen unterscheiden:

  • ursprünglicher Listen- beziehungsweise Basispreis
  • tatsächlicher Neuwagenpreis inklusive Sonderausstattung
  • aktueller Preis eines gebrauchten Fahrzeugs

Gerade beim Gebrauchtwagenkauf ist der dritte Punkt entscheidend.

Ein konkretes Beispiel zeigt, wie stark der Markt variieren kann: Ein Ferrari Approved SF90 Spider aus dem Jahr 2024 wurde in Deutschland mit 1.350 km Laufleistung für 469.900 Euro angeboten. Das ist allerdings ein konkretes Gebrauchtwagenangebot und kein allgemeingültiger Marktpreis für jeden SF90.

Warum der Kaufpreis eines SF90 so stark schwanken kann

Zwei äußerlich ähnliche Fahrzeuge können preislich deutlich auseinanderliegen.

Besonders relevant sind:

  • Laufleistung
  • Baujahr
  • Servicehistorie
  • Unfallfreiheit
  • Anzahl und Wert der Sonderausstattungen
  • Carbon-Paket
  • Innenraumkonfiguration
  • Garantie und Wartungsstatus
  • Zustand von Batterie, Reifen und Bremsen
  • Herkunft und Händler

Wer einen gebrauchten SF90 kauft, sollte deshalb niemals nur nach dem niedrigsten Angebotspreis suchen.

Ein scheinbar günstiger Wagen kann beispielsweise eine weniger attraktive Ausstattung besitzen oder bei Wartung und Verschleiß einen höheren finanziellen Aufwand verursachen.

Ferrari SF90 Spider: Die offene Variante

Der Ferrari SF90 Spider richtet sich an Käufer, die die Technik des SF90 Stradale mit einem offenen Fahrerlebnis verbinden möchten.

Das Dach besteht aus einem versenkbaren Hardtop. Dadurch bleibt das Spider-Konzept nicht auf ein klassisches Stoffdach beschränkt.

Technisch bleibt der Spider dem Stradale sehr nahe. Auch hier kommen der 4,0-Liter-V8 und drei Elektromotoren zum Einsatz. Die kombinierte Leistung beträgt 1.000 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 340 km/h. Ferrari nennt 2,5 Sekunden für 0–100 km/h und 7,0 Sekunden für 0–200 km/h.

Der Spider ist allerdings etwas schwerer. Ferrari nennt ein Trockengewicht von 1.670 kg für die entsprechende technische Spezifikation.

Stradale oder Spider?

Die Entscheidung hängt weniger von der Leistung als vom persönlichen Einsatz ab.

Der SF90 Stradale passt eher zu jemandem, der:

  • möglichst fokussiert fahren möchte
  • die Coupé-Karosserie bevorzugt
  • häufiger sportlich fährt
  • möglichst wenig Kompromisse beim Gewicht möchte

Der SF90 Spider ist interessanter für jemanden, der:

  • offenes Fahren besonders schätzt
  • den Wagen auch für besondere Ausfahrten nutzt
  • mehr emotionales Fahrerlebnis sucht
  • bereit ist, etwas zusätzliches Gewicht in Kauf zu nehmen

Bei beiden Varianten bleibt die Performance außergewöhnlich hoch.

Ferrari SF90 XX Stradale: Noch näher an der Rennstrecke

Der Ferrari SF90 XX Stradale ist nicht einfach ein stärker ausgestatteter SF90.

Ferrari entwickelte ihn als besonders extreme Weiterentwicklung des SF90-Konzepts. Dabei wurden Antrieb, Aerodynamik, Fahrwerk und Karosserie stärker auf Performance ausgerichtet.

Der SF90 XX Stradale besitzt weiterhin einen 3.990-cm³-V8-Biturbo. Der Verbrennungsmotor leistet 797 PS, während das Hybridsystem zusätzliche elektrische Leistung bereitstellt. Die angegebene Systemleistung liegt bei 1.030 PS.

Ferrari nennt:

  • 1.030 PS Systemleistung
  • 804 Nm maximales Drehmoment des Verbrennungsmotors
  • 0–100 km/h in 2,3 Sekunden
  • 0–200 km/h in 6,5 Sekunden
  • 320 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • 1.560 kg Trockengewicht mit den angegebenen optionalen Inhalten

Interessant ist dabei ein scheinbarer Widerspruch: Der SF90 XX Stradale ist stärker und auf der Rennstrecke aggressiver ausgelegt, hat aber eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit als der normale SF90 Stradale.

Das ist kein Fehler.

Es zeigt vielmehr, dass maximale Geschwindigkeit nicht das einzige Entwicklungsziel war. Aerodynamischer Abtrieb, Kurvengeschwindigkeit, Bremsverhalten und Rundenperformance können wichtiger sein als die letzte Zahl auf dem Tacho.

Was bedeutet „XX“ beim Ferrari SF90?

Ferraris XX-Programm steht traditionell für besonders extreme Fahrzeuge, die stärker auf die Rennstrecke ausgerichtet sind.

Beim SF90 XX Stradale wurde diese Philosophie erstmals auf ein straßenzugelassenes Fahrzeug dieser Art übertragen.

Ein wichtiger Unterschied liegt in der Aerodynamik.

Während ein gewöhnlicher Supersportwagen möglichst effizient durch die Luft gleiten muss, darf ein stark auf die Rennstrecke optimiertes Fahrzeug bewusst mehr Luftwiderstand akzeptieren, wenn dadurch mehr Abtrieb entsteht.

Genau hier liegt eine der weniger offensichtlichen Besonderheiten des SF90 XX.

Mehr Abtrieb bedeutet nicht automatisch mehr Höchstgeschwindigkeit. Dafür kann das Fahrzeug bei hoher Geschwindigkeit stabiler werden und in schnellen Kurven mehr mechanischen und aerodynamischen Grip aufbauen.

Drei Modelle, drei unterschiedliche Charaktere

ModellLeistung0–100 km/hHöchstgeschwindigkeitCharakter
SF90 Stradale1.000 PS2,5 s340 km/hCoupé und Allround-Performance
SF90 Spider1.000 PS2,5 s340 km/hOffenes Fahrerlebnis
SF90 XX Stradale1.030 PS2,3 s320 km/hStärker auf Performance ausgerichtet

Die Werte zeigen gut, warum man diese Fahrzeuge nicht ausschließlich nach PS vergleichen sollte. Der SF90 XX Stradale besitzt zwar mehr Leistung, aber sein Konzept konzentriert sich stärker auf Fahrdynamik und Aerodynamik.

Ein oft übersehener Punkt: Die Batterie

Bei einem Plug-in-Hybrid-Supersportwagen denken viele zuerst an zusätzliche Leistung.

Die Batterie bringt aber auch einen praktischen Aspekt mit sich.

Der SF90 kann kurze Strecken elektrisch fahren. Beim SF90 XX Stradale gibt Ferrari eine elektrische Reichweite von bis zu 25 km an. Die Batterie besitzt dort eine Kapazität von 7,9 kWh.

Das bedeutet allerdings nicht, dass der SF90 mit einem gewöhnlichen Elektroauto vergleichbar wäre.

Der elektrische Teil ist vor allem Bestandteil eines Hochleistungssystems. Seine größte Bedeutung zeigt sich nicht darin, möglichst lange emissionsfrei unterwegs zu sein, sondern darin, wie schnell und präzise elektrische Energie zur Verfügung gestellt werden kann.

Das ist einer der interessantesten technischen Punkte des gesamten SF90-Konzepts.

Wie alltagstauglich ist ein Ferrari SF90?

Ein SF90 kann überraschend unkompliziert wirken.

Das Hybridsystem nimmt dem Fahrer viel Arbeit ab. Die Elektronik entscheidet in vielen Situationen, wann welcher Antrieb eingesetzt wird.

Trotzdem bleibt ein SF90 kein gewöhnliches Alltagsauto.

Im normalen Straßenverkehr

Bei niedrigen Geschwindigkeiten kann die elektrische Unterstützung das Fahrzeug angenehm ruhig machen. Besonders in Wohngebieten oder bei langsamer Fahrt kann das ein völlig anderes Gefühl vermitteln als bei einem klassischen V8-Supersportwagen.

Auf der Landstraße

Hier spielt die Kombination aus Allradantrieb, Elektromotoren und V8 ihre Stärke aus.

Beim Herausbeschleunigen aus einer Kurve kann die elektrische Vorderachse sehr schnell Drehmoment bereitstellen. Der Fahrer bekommt dadurch ein direktes Ansprechverhalten, das sich von einem klassischen Heckantriebssportwagen unterscheidet.

Auf der Rennstrecke

Hier wird der Unterschied zum normalen Sportwagen besonders deutlich.

Bremsen, Reifen, Temperaturmanagement und Fahrwerk werden plötzlich genauso wichtig wie die Motorleistung.

Wer einen SF90 regelmäßig auf der Rennstrecke bewegt, sollte deshalb nicht nur auf die Beschleunigung achten. Reifen- und Bremsenzustand können für das Fahrerlebnis wesentlich wichtiger sein als einige zusätzliche PS.

Drei weniger offensichtliche Dinge, die man beim SF90 beachten sollte

1. 1.000 PS bedeuten nicht automatisch leichteres Fahren

Das Gegenteil kann der Fall sein.

Die Technik macht den SF90 kontrollierbar, aber die Geschwindigkeit baut sich extrem schnell auf. Auf öffentlichen Straßen kann deshalb weniger die maximale Leistung als vielmehr die eigene Disziplin zum entscheidenden Faktor werden.

2. Sonderausstattung ist beim Gebrauchtkauf besonders wichtig

Bei einem gewöhnlichen Gebrauchtwagen kann Ausstattung eine Nebenrolle spielen.

Bei einem Ferrari dieser Klasse kann sie den Charakter des Fahrzeugs deutlich verändern. Deshalb sollte man die Ausstattungsliste vor dem Kauf genauso sorgfältig prüfen wie Kilometerstand und Serviceunterlagen.

3. Die niedrigere XX-Höchstgeschwindigkeit ist bewusst

Der SF90 XX Stradale zeigt besonders deutlich, dass ein Performance-Fahrzeug nicht nur für gerade Strecken entwickelt wird.

Mehr Abtrieb und eine aggressivere Abstimmung können dazu führen, dass ein Fahrzeug bei Kurven und Bremszonen stärker wird, obwohl seine maximale Geschwindigkeit geringer ausfällt.

Worauf sollte man beim gebrauchten Ferrari SF90 achten?

Wer einen gebrauchten SF90 kaufen möchte, sollte strukturiert vorgehen.

1. Fahrzeughistorie prüfen

Service, Vorbesitzer, Kilometerstand und mögliche Schäden sollten nachvollziehbar dokumentiert sein.

2. Batterie und Hybridsystem kontrollieren

Bei einem Plug-in-Hybrid-Supersportwagen ist der Zustand der elektrischen Komponenten ein wichtiger Bestandteil des Gesamtfahrzeugs.

3. Reifen und Bremsen nicht unterschätzen

Hochleistungsreifen und Carbon-Keramik-Bremsen können teuer sein. Ein günstiger Kaufpreis kann dadurch schnell relativiert werden.

4. Ausstattung genau vergleichen

Nicht nur die Farbe zählt. Carbon-Komponenten, Sitze, Felgen und Performance-Optionen können für den späteren Wert und die Attraktivität des Fahrzeugs relevant sein.

5. Nicht nur nach dem Preis kaufen

Ein SF90 ist ein technisch komplexes Fahrzeug. Ein professionell geprüftes Exemplar mit sauberer Historie kann langfristig die kalkulierbarere Entscheidung sein als ein auffällig günstiges Fahrzeug mit unklarer Vergangenheit.

FAQ

Wie viel PS hat der Ferrari SF90 Stradale?

Der Ferrari SF90 Stradale erreicht eine kombinierte Systemleistung von 1.000 PS. Davon stammen 780 PS aus dem 4,0-Liter-V8 und der Rest aus drei Elektromotoren. Damit verbindet der SF90 einen klassischen Ferrari-V8 mit einem leistungsorientierten Plug-in-Hybridsystem.

Was kostet ein Ferrari SF90?

Einen einzigen aktuellen SF90-Preis gibt es nicht, weil zwischen ursprünglichem Basispreis, individueller Ausstattung und Gebrauchtwagenmarkt unterschieden werden muss. Bei gebrauchten Fahrzeugen können Baujahr, Kilometerstand, Ausstattung und Wartung den Preis erheblich beeinflussen. Deshalb sollte ein konkretes Fahrzeug immer separat bewertet werden.

Was ist der Unterschied zwischen SF90 Stradale und SF90 Spider?

Der SF90 Stradale ist das Coupé, während der SF90 Spider ein versenkbares Hardtop besitzt. Beide erreichen 1.000 PS und 340 km/h. Der Spider ist etwas schwerer und bietet dafür das offene Fahrerlebnis.

Wie schnell ist der Ferrari SF90 XX Stradale?

Der SF90 XX Stradale beschleunigt laut Ferrari in 2,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 320 km/h. Seine Systemleistung beträgt 1.030 PS. Im Gegensatz zum normalen SF90 liegt der Schwerpunkt noch stärker auf aerodynamischer und fahrdynamischer Performance.

Ist der Ferrari SF90 ein Hybrid?

Ja. Der SF90 Stradale und der SF90 Spider sind Plug-in-Hybride. Sie kombinieren einen V8-Biturbo mit drei Elektromotoren und können je nach Betriebsmodus auch kurze Strecken elektrisch fahren.

Ist der SF90 alltagstauglich?

Für einen Supersportwagen ist der SF90 vergleichsweise vielseitig. Die verschiedenen Antriebsmodi und die elektrische Unterstützung ermöglichen auch ruhigeres Fahren. Trotzdem bleiben hohe Betriebskosten, begrenzter Stauraum und die Anforderungen eines Hochleistungsfahrzeugs wichtige Punkte für den Alltag.

Fazit

Der Ferrari SF90 ist mehr als ein extrem schneller Ferrari. Sein eigentliches Alleinstellungsmerkmal liegt in der Verbindung aus V8-Biturbo, drei Elektromotoren, Allradantrieb und intelligenter elektronischer Steuerung.

Der SF90 Stradale ist das vielseitige Coupé, der SF90 Spider ergänzt das Konzept um ein offenes Fahrerlebnis und der SF90 XX Stradale verschiebt die Prioritäten noch stärker in Richtung Rennstrecke.

Wer sich mit dem Ferrari SF90 beschäftigt, sollte deshalb nicht nur fragen: „Wie viele PS hat er?“ Die bessere Frage lautet: Welche Art von Fahrerlebnis suche ich?

Genau dort beginnt der entscheidende Unterschied zwischen Stradale, Spider und XX.